2. November 2014: Konzert Melodienzauber

Sonntag, 2. November 2014, 17:00 Uhr: Es war soweit. Die Pforten der Aula des Kopernickus Gymnasiums öffneten sich, und die Besucher des Konzertes strömten in Scharen hinein, um sich die besten Plätze zu sichern. Nur alle zwei Jahre bestreitet der Männergesangverein Frohsinn 1978 Lülsdorf e.V. ein großes Konzert, und alle wollten dabei sein.

Ein ganzes Jahr Arbeit steckte in diesem Konzert. Unermüdlich wurden die Stücke in den Chorproben eingeübt und an der Abstimmung beider Chöre gefeilt. Da man beschlossen hatte, von jeder verkauften Eintrittskarte 2.- Euro an den Hospizverein Niederkassel zu spenden, hoffte man natürlich auf viele Zuhörer und wollte ihnen deshalb auch die beste Leistung präsentieren.

Mit Ohrwürmern, Evergreens, Schlagern und ein wenig Klassik wollten die Sänger ihr Publikum erfreuen. Unterstützt wurde der MGV durch den Männergesangverein 1872 Cäcilia aus Bonn-Graurheindorf und dem Bassbariton Ansgar Eimann als Solist. Dirk Hartmann sorgte als Begleitung am Flügel dafür, dass der Dirigent Manuel Juttner, der auch die Gesamtleitung des Konzertes hatte, beide Hände frei hatte, um die Chöre sicher durch das Konzert zu leiten. Die Moderation des Konzertes war beim Vorsitzenden des MGV Dieter Schumacher und beim Schriftführer Heinz-Dieter Klauß in guten Händen

Mit dem gesanglichen Motto des MGV "Hier bei uns wird gern gesungen" begann das Konzert. Es folgten das durch die so früh verstorbene Schlagersängerin Hanne Haller bekannte "Vater Unser", danach stimmte Ansgar Eimann das Publikum mit "Ein Lied geht um die Welt" auf den Reigen der Melodien um die Welt ein. Es folgten "Die kleine Kneipe", weiter zu "Mornig has broken" und zurück an den Rhein mit Willi Ostermanns Hymne "Einmal am Rhein". "La Pastorella" entführte die Zuhörer nach Italien, um kurz vor der Pause wieder an den Ursprung zum Rheinland zurückzukehren mit dem "Heinzelmännchenbrunnen" und "Rut sin de Ruse".

Nach der Pause ertönte mit "Conquest of Paradise" die Boxerhymne von Henry Maske, eines der Paradestücke beider Chöre. Chor und Solist stimmten dann "Das Lied der Berge", oder auch "La Montanara" an, danach folgten mit "Aloha Oe", "Das kann doch einen Seeman nicht erschüttern" und "Seemann, deine Heimat ist das Meer" ein Liederzyklus der das Wasser zum Thema hatte. Auch das wohl schwierigste Stück des Konzertes, die "Landerkennung" von Edvard Grieg meisterten die Chöre und Ansgar Eimann ohne Probleme.

Mit dem Countrysong "Take me Home" von John Denver und dem wohl bekanntesten Titel von Udo Jürgens "Ich war noch niemals in New York" verabschiedeten sich die Chöre, liessen es sich aber nicht nehmen das Konzert mit der Zugabe von Doris Days berühmten Lied "Was kann schöner sein (Que sera, sera)" zu krönen.

Lang anhaltender Beifall war der Lohn und Dank des Publikums für ein gelungenes Konzert.

Zu schade nur: Jetzt müssen wir wieder zwei Jahre auf das nächste große Konzert des MGV warten.

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Die Chöre und Solisten stellen sich vor Chorleiter Manuel Juttner,Bassbariton Ansgar Eimann, Pianist Dirk Hartmann Das Publikum bedankt sich!

(Fotos und Text: H.-D. Klauß)